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Drei intensive Tage: Kondicamp zum Trainingsauftakt in den nächsten Kondiblock

  • Autorenbild: Joel Jaggi
    Joel Jaggi
  • 8. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Gegen Ende der Sommerferien startete das Regionale Leistungszentrum Jungfrau mit drei fordernden Trainingstagen in den nächsten Kondiblock. Wie bereits in den vergangenen Jahren wussten die Athlet:innen im Vorfeld nicht, welche Herausforderungen auf sie warteten. Einzig das benötigte Material war ihnen bekannt.

Das Ziel des Kondicamps war klar: die eigenen Grenzen neu kennenlernen, als Team zusammenhalten und gemeinsam über sich hinauswachsen. Eine zusätzliche Herausforderung war die grosse Hitze, die alle drei Trainingstage prägte.



Tag 1: Mit dem Rennvelo und zu Fuss zur SAC Hohganthütte


Der erste Tag begann mit einer gemeinsamen Rennvelorunde von Unterseen dem Thunersee entlang über Heiligenschwendi nach Eriz. Nach rund 40 Kilometern und 1100 Höhenmetern folgte eine kurze Pause, bevor ein Zeitfahren in Richtung Grüenebergpass auf dem Programm stand.

Anschliessend ging es zu Fuss weiter. Die Wanderung führte über den Grüenebergpass in Richtung Hohgant und schliesslich zur SAC Hohganthütte. Von der Alp Ällgäuli trugen die Athlet:innen sämtliche Lebensmittel, zusätzliche Wasserreserven und ihre Hüttenschlafsäcke bis zur Hütte.

Am Abend wurden gemeinsam Älplermagronen mit Apfelmus gekocht. Zum Dessert durfte natürlich auch ein Kuchen nicht fehlen. Ebenso wenig wie die Berner Fahne, die an der Hütte aufgehängt wurde.




Tag 2: Gipfel, Zeitrennen und viele Velokilometer


Nach dem Frühstück begann der zweite Tag mit dem Aufstieg zum Gipfelkreuz auf dem Furggegütsch. Zurück bei der SAC Hohganthütte wurde gemeinsam aufgeräumt und geputzt. Danach machten sich die Athlet:innen bereit für die nächste Herausforderung.

Auf der Lombachalpstrasse wartete ein fünf Kilometer langes Zeitrennen zu Fuss. Die hügelige Strecke führte auf der asphaltierten Strasse vom Parkplatz Schwarzbach bis zum Parkplatz Lombachalp. Trotz der erneut sehr hohen Temperaturen gaben die Athlet:innen auf der gesamten Strecke Vollgas.

Anschliessend nahmen alle ihre Velos aus dem Bus und fuhren gemeinsam nach Habkern. Von dort führte die längere Strecke für die Athlet:innen mit Jahrgang 2011 über die Holzflüe, Beatenberg, Grön und Sigriswil zurück nach Unterseen. Die jüngeren Athlet:innen kehrten über die Holzflüe und Beatenberg nach Unterseen zurück.


Tag 3: Der traditionelle RLZ Triathlon

Der dritte Tag bildete den alljährlichen Höhepunkt des Kondicamps: der RLZ Triathlon mit den Disziplinen Inlineskaten, Biken und Joggen. Auch am letzten Tag verlangte die grosse Hitze den Athlet:innen nochmals alles ab.

Den Auftakt bildete das Inlineskaten auf dem Flugplatz Interlaken. Je nach Altersgruppe absolvierten die Athlet:innen fünf, sieben oder acht Runden. Danach folgte eine rund 34 Kilometer lange Bikestrecke vom Flugplatz in Richtung Giessbach bis nach Brienz und auf demselben Weg zurück.

Zum Abschluss wartete eine rund vier Kilometer lange Joggingrunde vom Flugplatz nach Bönigen und zurück.


Nach drei intensiven und sehr heissen Tagen waren die Athlet:innen erschöpft, aber sichtlich stolz auf ihre Leistungen. Ein gemeinsamer Sprung in den Brienzersee bildete den wohlverdienten Abschluss eines abwechslungsreichen und fordernden Kondicamps.



 
 
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