BOSV JO Leki Cup Final auf der Kleinen Scheidegg
- Joel Jaggi

- 6. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Am Ostermontag, 6. April 2026, fand auf der Kleinen Scheidegg in Grindelwald das Finale des BOSV JO Leki Cups statt. Ausgetragen wurde ein Combi Race Technik auf der Piste Salzegg West. Das Rennen zählte zur Leki Cup Wertung und wurde in einem Lauf gefahren. Am Morgen präsentierte sich die Piste aufgrund der frühlingshaften Temperaturen noch hart gefroren, wurde im Verlauf des Tages aber zunehmend weicher.
Technisches Format mit wechselnden Rhythmusvorgaben
Das Format des Leki Cup Finals war technisch vielseitig und verlangte von den Athletinnen und Athleten eine gute Anpassungsfähigkeit. Gefahren wurde mit Riesenslalom-Ski, die Torabstände variierten je nach Gelände zwischen rund 15 und 45 Metern. Für den Zieleinlauf mussten die Ski's abgezogen und ins Ziel gerannt werden. Damit waren Rhythmuswechsel, saubere Linienwahl, aktives Skifahren und Kondition besonders wichtig.
Klassierungen im Finalrennen
Für das RLZ Jungfrau standen zum Saisonabschluss nochmals zahlreiche Athletinnen und Athleten im Einsatz. In der Kategorie MU14 erreichte Leana Nebiker vom Skiclub Grindelwald den starken 5. Platz. Lielle Kreis vom Skiclub Mürren klassierte sich direkt dahinter auf Rang 6. Lya Gertsch, ebenfalls Skiclub Mürren, fuhr auf den 9. Platz, Monja Kaufmann vom Skiclub Grindelwald erreichte Rang 10.
Auch bei den MU16 zeigten die Athletinnen des RLZ Jungfrau solide Leistungen. Zoe Kreis vom Skiclub Mürren fuhr auf den 5. Platz. Lia Schild vom Skiclub Grindelwald klassierte sich auf Rang 6, Ladina Bühler, ebenfalls Skiclub Grindelwald, erreichte den 8. Platz. Für Zoe Kreis war es zugleich das letzte Rennen in der JO U16. Sie durfte ihre JO-Zeit mit einem weiteren starken Top-5-Resultat abschliessen.
Kai O’Brien vom Skiclub Matten, Oscar Roborgh vom Skiclub Wilderswil, Stefan Masumi Ploner vom Skiclub Habkern und Corsin Kohler vom Skiclub Mürren schieden im Finalrennen aus und wurden nicht klassiert.
Florian Masaki Ploner beim FESA Speedcamp
Bei den KU16 konnte Florian Masaki Ploner vom Skiclub Habkern nicht am Leki Cup Final starten. Der Grund dafür war sehr erfreulich: Florian wurde von Swiss-Ski für das FESA Speedcamp in Sölden selektioniert. Dort trainiert er Super-G und Abfahrt im Hinblick auf die kommende Saison im FIS-Alter. Für ihn ist das eine starke Erfahrung und eine top Gelegenheit, gemeinsam mit den besten 2010ern Europas zu trainieren.
Gute Gesamtwertung im BOSV Leki JO Cup
Neben dem Finalrennen wurde auch die Gesamtwertung des BOSV Leki JO Cups abgeschlossen. Die Ski Alpin Nachwuchsfahrer:innen blicken auf einen erfolgreichen Winter in der Rennserie zurück. Erstmals zählte neben den 17 Skirennen, die im ganzen Berner Oberland verteilt stattgefunden haben, auch der Konditionstest zur Wertung.
Auch in der Gesamtwertung konnte das RLZ Jungfrau starke Resultate erzielen. Bei den Mädchen U16 klassierte sich Lia Schild auf dem 6. Rang, Ladina Bühler auf Rang 11, Zoe Kreis auf Rang 12 und Selina Sauter auf Rang 17. In der Kategorie Mädchen U14 erreichte Leana Nebiker den 7. Rang, Lielle Kreis wurde 9., Monja Kaufmann 11. und Lya Gertsch 16.
Bei den Knaben U16 fuhr Kai O’Brien in der Gesamtwertung auf den starken 5. Platz. Stefan Masumi Ploner erreichte Rang 7, Oscar Roborgh Rang 10, Corsin Kohler Rang 11 und Florian Masaki Ploner Rang 17. Damit war das RLZ Jungfrau auch bei den Knaben über die ganze Saison hinweg breit vertreten und konnte wichtige Punkte sammeln.
Trotz einzelner Ausfälle im Finalrennen blickt das RLZ Jungfrau auf einen tollen Abschluss des BOSV JO Leki Cups zurück. Das besondere Format, die wechselnden Bedingungen und der technische Anspruch machten das Rennen zu einem passenden Saisonabschluss.
Besonderer Moment für Zoe und Florian
Für Zoe Kreis und Florian Masaki Ploner war der Abschluss des BOSV JO Leki Cups zugleich ein besonderer Moment. Für beide endet mit dieser Saison die JO-Zeit. Zoe konnte ihr letztes JO-Rennen mit einem starken Top-5-Resultat abschliessen, während Florian aufgrund seiner Swiss-Ski-Selektion bereits den nächsten Schritt Richtung FIS-Alter machen durfte.
Das RLZ Jungfrau dankt Zoe und Florian herzlich für ihren Einsatz, ihr vorblidliches Verhalten gegenüber den weiteren Athlet:innen und die gemeinsame Zeit im JO-Bereich. Wir wünschen beiden für ihre weitere sportliche Laufbahn sowie auch privat nur das Beste.

Positives Fazit der Trainer
Auch die Trainer Roman Steiner und Joel Jaggi ziehen ein positives Fazit aus der Saison. Neben vielen starken Resultaten und erfreulichen Entwicklungen gehörten auch schwierigere Momente dazu. Nicht alle Athletinnen und Athleten waren mit jedem Rennen zufrieden, zudem gab es Verletzungen und Phasen, in denen nicht alles nach Wunsch lief.
Gerade deshalb sind Roman Steiner und Joel Jaggi zufrieden mit dem Einsatz, der Haltung und der Entwicklung des Teams. Die Saison hat gezeigt, dass im RLZ Jungfrau engagiert gearbeitet wird und viele wichtige Fortschritte erzielt wurden, sportlich wie auch persönlich.

Ein grosses Dankeschön geht auch an alle Partner und Unterstützer, die das RLZ Jungfrau während der Saison begleitet haben!
See you in the season 2026/27!























































